Hur väljer man rätt extensionsfärg?

Wie wählt man die richtige Extensionsfarbe?

Du magst die richtige Methode, die richtige Länge und genau die Fülle gewählt haben, von der du geträumt hast - aber wenn die Farbe nicht stimmt, wird das Ergebnis trotzdem nie ganz natürlich wirken. Genau deshalb ist die Frage, wie man die richtige Extensionsfarbe wählt, so entscheidend. Wenn sich der Farbton harmonisch in dein eigenes Haar einfügt, passiert sofort etwas: Das Gesamtbild wirkt weicher, die Übergänge werden unsichtbarer und das Haar fühlt sich mehr nach deinem eigenen an, nur voller, länger oder beides.

Das Schöne daran ist, dass es nicht darum geht, eine exakte Kopie jedes einzelnen Haars auf deinem Kopf zu finden. Es geht darum, das Gesamtbild deiner Haarfarbe zu verstehen - Tiefe, Farbton, Nuancen und wie die Farbe im natürlichen Licht tatsächlich aussieht. Wenn du weißt, worauf du achten musst, wird die Auswahl viel einfacher und das Ergebnis deutlich exklusiver.

Wie wählt man in der Praxis die richtige Extensionsfarbe?

Der häufigste Fehler ist, das Haar nahe am Ansatz anzusehen und die Farbe danach auszuwählen. Extensions sollten sich jedoch fast immer in die Längen und Spitzen einfügen, nicht in den Ansatz. Wenn dein Haar am Ansatz etwas dunkler und in den Längen heller ist, wie es bei vielen der Fall ist, sollten also die mittleren Längen und Spitzen die Auswahl bestimmen.

Stell es dir so vor: Wenn jemand dein Haar von hinten oder von der Seite sieht, bestimmen die Längen den Gesamteindruck. Passt die Extension dort, wirkt der Übergang natürlich, auch wenn dein Ansatz etwas dunkler ist. Passt du dagegen den Ansatz perfekt an, verfehlst aber die Längen, wird der Unterschied oft sofort sichtbar.

Ein weiterer wichtiger Schritt ist, die Farbe bei Tageslicht zu beurteilen. Innenbeleuchtung kann kühle Töne wärmer erscheinen lassen, während warme Nuancen dunkler wirken können, als sie tatsächlich sind. Die Handykamera kann manchmal helfen, verändert Farben jedoch ebenfalls je nach Licht, Filter und Belichtung. Deshalb ist es sinnvoll, das Haar zuerst mit eigenen Augen bei möglichst natürlichem Licht anzusehen.

Achte auf drei Dinge: Farbtiefe, Unterton und Nuancen

Beim Farbabgleich denkt man leicht zu eingeschränkt. Man sieht blond, braun oder schwarz und glaubt, das reiche aus. Eine wirklich schöne Farbanpassung liegt jedoch fast immer in den Details.

1. Die Farbtiefe

Die Farbtiefe beschreibt, wie hell oder dunkel der Farbton ist. Dabei solltest du ehrlich zu dem sein, was du tatsächlich siehst, und nicht zu dem, wie du deine Haarfarbe gewöhnlich nennst. Viele, die sagen, sie seien dunkelblond, haben in den Längen in Wirklichkeit ein ziemlich helles Braun. Andere denken, sie seien kühlblond, haben aber eigentlich einen beigen oder goldenen Ton, durch den eine aschige Extension daneben flach wirkt.

Wenn du zwischen zwei Nuancen schwankst, ist es oft besser, diejenige zu wählen, deren Farbtiefe den Längen am nächsten kommt, auch wenn der Unterton nicht ganz perfekt ist. Ein zu heller oder zu dunkler Bereich fällt fast immer stärker auf als ein kleiner Unterschied im Farbton.

2. Der Unterton

Der Unterton beschreibt die Wärme oder Kühle der Farbe. Dabei spricht man meist von kühlen, neutralen und warmen Nuancen. Ein kühles Blond kann in Richtung Asch, Perlmutt oder Silber gehen. Ein warmes Blond kann goldene, honigfarbene oder karamellfarbene Elemente enthalten. Ein neutraler Ton liegt dazwischen und wirkt oft sehr weich und unkompliziert.

Der Unterton entscheidet, ob sich die Extension harmonisch einfügt oder nur „fast richtig“ aussieht. Dieser kleine Unterschied sorgt oft dafür, dass das Haar luxuriös und natürlich statt offensichtlich gestylt wirkt.

3. Nuancen und Dimension

Viele Haarfarben sind nicht vollkommen gleichmäßig, und das ist eigentlich ein Vorteil. Natürliches Haar besteht oft aus mehreren Nuancen - etwas helleren Partien rund um das Gesicht, dunklerem Unterhaar oder weichen Übergängen zwischen Ansatz und Längen. Deshalb kann eine allzu gleichmäßige Extensionsfarbe manchmal weniger natürlich wirken, auch wenn die Grundnuance stimmt.

Wenn du Strähnen, Balayage oder einen weichen Ombre-Look hast, solltest du stärker das Gesamtbild als einen einzigen Farbton betrachten. Dann ist es oft besser, eine Nuance zu wählen, die den Großteil der Längen aufgreift, statt jede einzelne Nuance exakt anpassen zu wollen.

Häufige Situationen, in denen die Farbauswahl schwieriger wird

Es gibt einige Haartypen und Farbsituationen, bei denen fast immer etwas mehr Überlegung erforderlich ist.

Wenn du Strähnen hast

Hier konzentriert man sich leicht auf die hellsten Partien, besonders wenn sie dir am besten gefallen. Extensions, die zu den allerhellsten Strähnen passen, können im Gesamtbild jedoch zu blond wirken. Achte stattdessen auf die Farbe, die in den Längen am stärksten dominiert. Die hellen Details in deinem eigenen Haar verleihen dem Ergebnis weiterhin Lebendigkeit.

Wenn du einen dunklen Ansatz und hellere Längen hast

Dann solltest du dich fast immer nach den Längen richten, besonders wenn du Methoden verwendest, bei denen das Haar nach unten fällt und sich mit deinen eigenen Längen vermischt. Der Ansatz darf gern etwas dunkler als die Extension sein - das wirkt oft natürlich, da viele Haarfarben bereits einen solchen Übergang haben.

Wenn du deine Haare kürzlich gefärbt hast

Nuancen verändern sich oft während der ersten Haarwäschen. Ein kühler Ton kann weicher werden, eine Tönung kann sich herauswaschen und frisch gefärbtes Haar kann direkt nach dem Friseurbesuch dunkler wirken. Wenn du weißt, dass sich die Farbe nach ein oder zwei Wochen noch setzt, warte am besten mit der Auswahl der Extensions, bis du das endgültige Ergebnis siehst. So verringerst du das Risiko, nach einem vorübergehenden Farbton zu kaufen.

Wie wählt man die richtige Extensionsfarbe, wenn man zwischen zwei Nuancen schwankt?

Wenn du zwischen zwei Optionen stehst, bedeutet das selten, dass du schlecht auswählen kannst. Meist heißt es einfach, dass dein Haar dazwischen liegt, was ganz normal ist. Dann solltest du überlegen, wie das Gesamtbild wirken soll.

Wenn dein Haar etwas heller und weicher wirken soll, kann die hellere Nuance die richtige sein. Wenn du lieber mehr Tiefe und ein einheitlicheres Ergebnis möchtest, ist die dunklere meist die sicherere Wahl. Es hängt jedoch auch von der Methode ab. Clip-ins und Pferdeschwänze vertragen manchmal etwas mehr Kontrast, da sie flexibler verwendet werden, während Tape-ins, Keratinsträhnen und Tressen oft von einem noch genaueren Farbabgleich profitieren, da sie täglich getragen werden und sich vollständig einfügen sollen.

Auch hier macht eine persönliche Beratung einen echten Unterschied. Für ein geschultes Auge ist oft sofort erkennbar, welcher Ton am besten passt - besonders wenn Methode, Menge und die Struktur deines eigenen Haares berücksichtigt werden.

Die Farbe muss zu Qualität und Methode passen

Die Farbauswahl kann nicht völlig losgelöst vom Rest betrachtet werden. Ein natürliches Ergebnis entsteht immer aus mehreren Komponenten. Wenn du eine Premiumqualität mit weicher Bewegung und schönem Glanz wählst, der Farbton aber etwas danebenliegt, wird sich das Haar trotzdem nicht völlig nahtlos anfühlen. Ebenso kann eine schöne Farbanpassung ihre Wirkung verlieren, wenn die Menge zu gering ist oder die Methode nicht zu deinem eigenen Haar passt.

Deshalb ist das Gesamtbild so wichtig. Extensions sollen nicht nur auf einer Farbkarte schön aussehen. Sie sollen in deinem Haar, in deinem Alltag und zu dem Ergebnis funktionieren, mit dem du dich wohlfühlst. Für manche reicht eine einfache Ready-to-wear-Lösung aus, um in wenigen Minuten mehr Volumen zu schaffen. Für andere ist eine länger haltbare Methode die richtige Wahl, bei der die Farbe besonders sorgfältig ausgewählt werden muss, damit sie jeden Tag dieses weiche, exklusive Gefühl vermittelt.

Bei B’s Extensions steht genau dieser Aspekt im Mittelpunkt - Farbe, Methode und Qualität sollen zusammenwirken, damit sich das Ergebnis natürlich, geschmeidig und wirklich nach dir anfühlt.

Kleine Details, die einen großen Unterschied machen

Wasche dein Haar nicht direkt, bevor du die Farbe beurteilen möchtest, wenn du weißt, dass sich dein Haar unmittelbar nach dem Waschen stark verändert. Manche Haare wirken am selben Tag kühler, luftiger oder heller. Betrachte dein Haar lieber so, wie es im Alltag meistens aussieht.

Vermeide es außerdem, die Farbe anhand alter Bilder auszuwählen. Kameras, Bearbeitung und unterschiedliche Lichtverhältnisse verschieben Nuancen fast immer. Dasselbe Haar kann im Abendlicht honigblond und im Badezimmerspiegel aschig wirken.

Und vielleicht am wichtigsten: Strebe nicht nach Perfektion auf der Ebene jedes einzelnen Haars. Natürliches Haar lebt. Es bewegt sich, verändert sich und sieht je nach Licht und Styling etwas anders aus. Eine gute Extensionsfarbe sollte nicht aufgemalt wirken - sie sollte im Gesamtbild verschwinden.

Wenn die Farbe stimmt, merkt man das oft nicht daran, dass jemand an die Extension denkt, sondern daran, dass das gesamte Haar einfach ungewöhnlich schön, weich und selbstverständlich aussieht. Genau dort liegt das natürliche Ergebnis. Wenn du dich also fragst, wie man die richtige Extensionsfarbe wählt, beginne nicht damit, nach einem perfekten Etikett zu suchen. Beginne damit, dein eigenes Haar so zu sehen, wie es tatsächlich ist - in den Längen, im Licht und im Gesamtbild. Diese Wahl fühlt sich meist sicherer und viel schöner an.

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