Anleitung für Invisible Clip-In für Naturhaar
Es sollte nicht sichtbar sein, dass du Extensions trägst. Es sollte einfach so aussehen, als hätte dein Haar plötzlich mehr Länge, Fülle und diese weiche Bewegung bekommen, durch die du dich besonders schön fühlst. In unserem Guide zu Invisible Clip-In erfährst du, wie du deine Extensions auswählst, einsetzt und stylst, damit das Ergebnis genauso natürlich wirkt, wie es aussieht.
Invisible Clip-in ist die perfekte Wahl, wenn du dein Haar innerhalb weniger Minuten verändern möchtest - ganz ohne dauerhafte Methode oder Salonbesuch. Sie eignen sich gleichermaßen für den Alltag wie für Partys, Hochzeiten, Dinner und alle Anlässe, bei denen du deinem Haar etwas mehr verleihen möchtest.
Was ist Invisible Clip-In?
Invisible Clip-In sind Extensions aus Echthaar mit einer dünnen und diskreten Befestigungskante, die dafür entwickelt wurde, nah an deiner eigenen Kopfhaut zu liegen. Wenn sie richtig platziert wird, wird die Kante von deinem eigenen Haar verdeckt und der Übergang wirkt weicher als bei einer herkömmlichen, dickeren Clip-in-Naht.
Genau diese dünne Konstruktion macht die Methode so beliebt. Das Haar fällt geschmeidiger, auch wenn du etwas dünneres Haar hast oder ein natürlicheres Styling tragen möchtest. Gleichzeitig bietet es dir die Flexibilität, die Extensions herauszunehmen, wann immer du möchtest. Du entscheidest selbst, ob sie Teil deiner täglichen Routine sein oder für die Tage aufbewahrt werden sollen, an denen du dich besonders elegant fühlen möchtest.
Das Ergebnis hängt jedoch nicht nur vom Haar selbst ab. Farbanpassung, Menge, Platzierung und die Art, wie du dein eigenes Haar zusammen mit den Längen stylst, spielen eine mindestens ebenso große Rolle. Kleine Details machen einen großen Unterschied, wenn das Ziel ein unsichtbares Finish ist.
Wähle die richtige Farbe, bevor du die Länge auswählst
Die schönste Farbanpassung ist selten die, die auf einem Bild am exaktsten aussieht. Eigenes Haar hat natürliche Farbnuancen, besonders in den Längen, und Extensions sollten mit dem Teil des Haares verschmelzen, der bei offenem Haar am stärksten sichtbar ist. Achte daher vor allem auf die Farbe ab den Ohren abwärts und nicht nur auf den Ansatz.
Wenn du Strähnen, Balayage oder mehrere Farbtöne in deinem Haar hast, ist es oft besser, einen Farbton zu wählen, der mit deinen Längen harmoniert, statt nach einer einzigen, vollkommen gleichmäßigen Farbe zu suchen. In manchen Fällen wird das Ergebnis besonders weich, wenn du zwei nahe beieinanderliegende Farbtöne kombinierst - vor allem, wenn du mehr Dimension schaffen möchtest, ohne dein eigenes Haar zu färben.
Tageslicht zeigt die Haarfarbe am realistischsten. Wenn du Hilfe bei der Auswahl möchtest, fotografiere dein Haar am besten von hinten und bei natürlichem Licht. Vermeide starkes Badezimmerlicht, Filter und direktes Sonnenlicht, da sie die Wahrnehmung des Farbtons leicht verändern. Bei B’s Extensions erhältst du persönliche Beratung, damit du dich bereits vor dem Einsetzen der ersten Strähne sicher bei der Farbwahl fühlst.
Wie viel Haar brauchst du?
Bei der Menge geht es nicht darum, so viel Haar wie möglich auszuwählen. Es geht darum, ein ausgewogenes Gesamtbild zu schaffen, bei dem deine eigenen Spitzen und die Längen der Extensions ohne sichtbare Kante ineinander übergehen.
Wenn dein Haar fein bis normal ist und du vor allem mehr Länge möchtest, reicht oft ein Paket oder Set, das für eine natürliche Verlängerung geeignet ist. Wenn du dickeres Haar oder einen stumpfen Haarschnitt hast oder deutlich mehr Volumen aufbauen möchtest, brauchst du möglicherweise mehr Haar, um denselben nahtlosen Übergang zu erzielen. Kurzes Haar benötigt oft ebenfalls zusätzliche Fülle in den unteren Partien, da der Unterschied zwischen deinen eigenen Spitzen und den Extensions sonst zu deutlich sichtbar werden kann.
Eine einfache Orientierung bieten deine Spitzen. Je voller und gerader sie sind, desto mehr Haar wird normalerweise benötigt. Wenn dein Haar in den Längen dünn ist, kann eine kleinere Menge dagegen ein sehr natürliches und leichtes Ergebnis erzielen. Es gibt keine universelle Menge, die für alle passt - genau deshalb kann eine persönliche Beratung die Auswahl so viel einfacher machen.
Guide zu Invisible Clip-In: So setzt du sie ein
Beginne immer mit sauberem, trockenem Haar. Frisch gewaschenes Haar kann für die Clips etwas zu weich sein. Wenn du bemerkst, dass sie verrutschen, kannst du den Ansätzen mit Trockenshampoo oder einem leichten Volumenspray etwas Textur verleihen. Du musst dein Haar nicht überstylen - ein wenig Halt reicht völlig aus.
Teile im Nacken eine dünne, horizontale Partie ab, ungefähr dort, wo das erste Haarteil sitzen soll. Stecke das darüberliegende Haar am besten mit einer Klammer hoch, damit du eine klare Arbeitsfläche hast. Öffne die Clips, platziere das Haarteil nah an der Kopfhaut und drücke sie vorsichtig nacheinander fest. Es sollte sicher sitzen, aber niemals spannen oder Schmerzen verursachen.
Arbeite anschließend mit dem nächsten Haarteil weiter nach oben. Lasse zwischen den einzelnen Reihen immer genügend eigenes Haar, damit die Clips Halt finden und die Kanten verdeckt werden. Die breiteren Teile werden normalerweise am Hinterkopf platziert, während kleinere Teile seitlich gut geeignet sind, um mehr Fülle um das Gesicht zu schaffen.
Platziere die Clips nicht zu weit oben. Du brauchst darüber eine Schicht deines eigenen Haares, die die Befestigungen verdecken kann, wenn du dich bewegst, den Kopf drehst oder einen weichen Seitenscheitel trägst. Wenn eine Kante sichtbar ist, ist die Lösung oft einfach: Schiebe das Haarteil ein paar Zentimeter nach unten oder lasse etwas mehr von deinem eigenen Haar darüber fallen.
Wenn alles sitzt, bürste dein Haar vorsichtig mit einer weichen Bürste durch. Halte die Befestigung am besten mit einer Hand fest, während du die Längen mit der anderen bürstest. So vermeidest du unnötiges Ziehen an den Clips.
Ein bequemer Halt ist ein guter Halt
Extensions sollten sich leicht tragen lassen. Wenn du Kopfschmerzen bekommst, spürst, dass ein Clip zieht, oder bemerkst, dass das Haar im Laufe des Tages verrutscht, nimm das Teil heraus und setze es erneut ein. Häufig liegt das Unbehagen daran, dass die Partie darunter zu dünn ist, der Clip zu nah an einer empfindlichen Stelle der Kopfhaut sitzt oder du zu viele Teile auf derselben kleinen Fläche angebracht hast.
Du musst auch nicht jedes Teil bei jeder Anwendung verwenden. Für einen einfachen Alltagslook möchtest du vielleicht nur die breiteren hinteren Teile einsetzen. Für ein festliches Styling, zusätzliches Volumen oder große Locken kannst du kleinere Teile an den Seiten ergänzen. Das Schöne an Clip-ins ist, dass du das Ergebnis an den Tag, dein Haar und deinen Stil anpassen kannst.
So lässt du den Übergang verschwinden
Nachdem die Extensions eingesetzt sind, ist das Styling der Schlüssel zu einem harmonischen Gesamtbild. Wenn du vollkommen glattes Haar hast, kannst du sowohl dein eigenes Haar als auch die Längen gemeinsam mit niedriger bis mittlerer Hitze glätten. Arbeite in dünnen Partien und vermeide es, die Hitze direkt auf die Clips und Befestigungskanten zu richten.
Bei welligem oder lockigem Haar wirkt das Ergebnis oft am natürlichsten, wenn du dein eigenes Haar und die Extensions gemeinsam lockst. Wechsle dabei gerne die Lockenrichtung, damit der Look weicher und lebendiger wirkt. Lasse die Locken abkühlen, bevor du sie vorsichtig mit den Fingern oder einem grobzinkigen Kamm durchkämmst.
Bei sehr kurzem oder gestuft geschnittenem Haar kann ein leichtes Ausdünnen der eigenen Spitzen durch einen Friseur manchmal dabei helfen, den Übergang besser verschmelzen zu lassen. Das ist kein Muss, und du solltest die Extensions niemals schneiden, bevor du dir bei Länge und Platzierung sicher bist. Setze das Haar zuerst ein, forme das Gesamtbild und beurteile anschließend, ob etwas angepasst werden muss.
Eine kleine Menge Glanzserum in den Längen kann für ein schönes Finish sorgen, aber verwende es sparsam. Zu viel Produkt beschwert sowohl dein eigenes Haar als auch die Extensions. Wenn dein Haar sehr fein ist, kann stattdessen ein leichtes Texturspray in den eigenen Längen dabei helfen, dasselbe füllige Gefühl wie mit den Extensions zu erzeugen.
Echthaar braucht zwischen den Anwendungen Pflege
Clip-ins bleiben länger schön, wenn sie nicht unnötig gewaschen werden. Da sie nicht dieselben natürlichen Öle von der Kopfhaut erhalten wie dein eigenes Haar, müssen sie normalerweise erst gewaschen werden, wenn sie matt oder von Produkten beschwert wirken oder ihre Geschmeidigkeit nachlässt.
Bürste das Haar vor dem Waschen durch und verwende ein mildes Shampoo. Massiere die Längen vorsichtig, ohne an der Befestigungskante kräftig zu reiben. Verwende anschließend eine feuchtigkeitsspendende Spülung oder Kur in den Längen und spüle sie gründlich aus. Lasse das Haar anschließend flach auf einem Handtuch an der Luft trocknen oder vorsichtig aufgehängt trocknen - niemals mit befestigten Clips an einem Kleiderbügel.
Wenn das Haar vollständig trocken ist, bürste es durch und bewahre es geschützt vor Feuchtigkeit, Staub und direkter Hitze auf. Ein trockenes und gut durchgebürstetes Set lässt sich beim nächsten Mal leichter einsetzen und schöner tragen. Bei richtiger Pflege behalten echte Remy-Haare ihre Geschmeidigkeit, ihren Glanz und ihre natürliche Beweglichkeit deutlich länger.
Häufige Fehler, durch die die Clips sichtbar werden
Der häufigste Fehler besteht darin, die Teile zu nah am Oberkopf oder Haaransatz zu befestigen. Dann gibt es zu wenig eigenes Haar, das die Befestigung verdeckt. Ein weiterer Fehler ist die Wahl einer Farbe, die im Vergleich zu den eigenen Längen zu dunkel oder zu warm ist. Der Unterschied fällt oft stärker in Bewegung auf, als wenn du still vor dem Spiegel stehst.
Viele versuchen außerdem, ein natürliches Ergebnis zu erzielen, indem sie zu wenig Haar verwenden. Wenn deine eigenen Spitzen voll sind, die Extensions aber dünn, wird der Kontrast deutlich sichtbar. Zu viel Haar kann sich gleichzeitig schwer anfühlen und eine unnatürlich kompakte Form erzeugen. Die richtige Menge ist die, durch die die Längen wie dein eigenes Haar aussehen - nur eben mehr davon.
Nimm dir bei den ersten Anwendungen ein paar Minuten Zeit. Probiere die Platzierung zu Hause aus, wenn du es nicht eilig hast, mache Fotos von hinten und beobachte, wie das Haar bei unterschiedlichem Licht fällt. Sobald du deine besten Partien gefunden hast, kannst du deinen Traumlook schnell stylen - und er sollte sich genauso sicher anfühlen, wie er schön aussieht.
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